John Lamberton

Rätselhafte Bauwerke

Wände und Wege bieten Orientierung. Es sei denn, sie gehören zu einem Irrgarten oder Labyrinth, dann sind sie auf faszinierende Weise irreführend. Von Elke Hildebrandt

Undurchsichtige Einblicke

Ein Labyrinth von wandlosen Räumen: Das zweistöckige S-House vom Tokioter Architekten Yuusuke Kara­sawa hat keine Wände und Flure. Die gleich großen Räume sind nur durch irritierend wirkende Treppen miteinander verbunden.


Koichi Torimura / Yuusuke Karasawa Architects

Glasklare Verwirrung

In Kansas City hat US-Bildhauer Robert Morris für das Nelson-­Atkins-Kunstmuseum ein begehbares Glaslabyrinth gestaltet. 400 Tonnen wiegt das Dreieck mit 2,20 Meter hohen Glasplatten.


John Lamberton

Utopische Hotelzimmer

Treppen, die Kopf stehen, Perspek­tiven, die täuschen, und Türen, die keine sind. Im Boutique-Hotel The Other Place im südostchinesischen Guilin kreierte Studio 10 zwei mysteriöse Räume – inspiriert vom niederländischen Künstler Maurits Cornelis Escher. 


Chao Zhang / The Other Place – Guilin Litopia / Nianhua Cultural and Creative

Verstecken erwünscht

Eine bespielbare Skulptur für große und kleine Entdecker: 10 Cal Tower heißt das Beton-Labyrinth östlich von Bangkok am Rande eines Parks beim Bang Saen Beach. Auf jeder Ebene verzweigen sich Terrassen und Treppen und ermöglichen den Gipfelstürmern verschiedene Wege nach oben.


Wison Tungthhunya
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